Foto: filorosso.eu Manfred Gerber/Pixelio.de

 

Die öffentliche Gemeinderatssitzung am Montag, dem 13. Januar 2014, zum Themenschwerpunkt S177 hat hohe Wellen geschlagen. In der voll besetzten Turnhalle gab es Diskussionen - und die gab es auch noch danach und haben auch bis heute die Gemüter noch nicht wieder beruhigt. Wir haben Sie/Euch um Euere Meinung und Ansichten gebeten und werden diese unter dieser Rubrik veröffentlichen (auf Wunsch mit oder auch ohne Nennung des Namens). Bitte nutzen Sie hierzu unser Kontaktformular!

 

 

Nach kurzer Verdauungsphase hier ein kurzer "sati(e)risch" gemeinter Rückblick zur Veranstaltung vom 13.01.14! War das wirklich eine öffentliche GR-Sitzung oder nicht doch eine Infoveranstaltung eines NABU, da ja mehr Tiere als Menschen namentlich vorgestellt wurden? Bauende der Straße ca. 2020 => Fazit eines Leppersdorfers: - 1/3 der Einwohner v. Leppe haben entnervt vom Lärm ihr Grundstück verlassen oder sind gehörlos im Heim - 1/3 der Einwohner, quasi die aus den Überflutungsgebieten, sind entweder weggeschwommen oder aber dem ersten Drittel gefolgt - das letzte Drittel der EW kämpft, zumindest vom Frühjahr bis zum Herbst, gegen die bis jetzt 12 Fledermausarten, Amphibien und andere bis jetzt noch unentdeckte Tierarten, um das tägliche Überleben bzw. um Aufnahme in die "Artenschutzliste"! Zum Schluss möchte ich mich noch bei unseren Vorfahren bedanken, da diese selbstlos, trotz Krisen, Kriegen und anderer Wirren Wohnbauten, Straßen, Wege, Kulturgüter ... geschaffen haben, damit wir nicht jeden Morgen aus unseren Höhlen kommend auf dem Dorfplatz uns zur Jagd oder dergl. treffen! PS: Kurioserweise war im MDR "Sachsenspiegel" immer nur von einer Umgehungsstraße und nicht dem damit verbundenen Hochwasserschutz die Rede!

(Zuschrift eines Leppersdorfers /Name ist der Redaktion bekannt / 19.01.2014)

 

 

Hier ein Beitrag aus der Sächsischen Zeitung vom 25./26.01.2014 - Aus der Rubrik "Wochenrückblick",  eine Kolumne des "Rödertalers", die wir Euch nicht vorenthalten wollen:

 

Warum Ozzy Osbourne Leppersdorf rocken soll

 

Die britische Kult-Rock-Band Black Sabbath um Skandal-Sänger Ozzy Osbourne hat sich bekanntlich wieder vereinigt - und in Leppersdorf geht das Gerücht um, die Einwohner würden bereits Geldspenden sammeln, um die Musiker zum Konzert in den Wachauer Ortsteil zu lotsen. Auch aus Radeberg sollen sich erste Unterstützer gefunden haben, heißt es. Grund ist die skurrile Bühnenshow der Band, die schon zu ihren Hoch-Zeiten - die liegen allerdings schon einige Jährchen zurück - für reichlich Aufsehen gesorgt hatte. Denn Sänger Osbourne soll auf offener Bühne Fledermäuse verspeisen ... Und genau das hat die Leppersdorfer hellhörig werden lassen: Waren es nicht zwölf Fledermaus-Arten, die hier gefunden wurden und deren Existenz den lange versprochenen Weiterbau der neuen S 177 zwischen Radeberg und der Autobahn Leppersdorf aktuell verhindern und der nun bis kurz vor 2020 verschoben wurde? Richtig. Und so sind die Leppersdorfer halt auf die Idee mit dem Konzert gekommen. Vielleicht verspeist Ozzy Osbourne einfach sämtliche Flattertiere, so die vage Hoffnung. Aber das Ganze dürfte sicher nur ein Gerücht sein ...

Um nochmal auf Ozzy Osbourne zurück zu kommen: Man muss die Fledermäuse nicht unbedingt essen. Man könnte sie auch einfangen und an die Dresdner Waldschlösschenbrücke umsiedeln. Dort kennt man sich ja auch bestens mit dem Thema aus ...

 

 

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