Gartenarbeit hat derzeit Hochkonjunktur. Wer seine grüne Oase gepflegt für die Winterruhe vorbereiten möchte, hat jetzt alle Hände voll zu tun: nicht winterfeste Knollen ausgraben, um Platz zu schaffen für die Knollen und Zwiebeln der nächsten Frühblüher, Kübelpflanzen frostsicher zu machen, umzugraben, kranke und befallene Gewächse zurückzuschneiden und nicht zuletzt einen letzten Rasenschnitt anzusetzen – vom Laub harken ganz zu schweigen. Alles in allem: Nicht selten fällt eine ganze Menge Pflanzenschnitt an.

 

Wohin mit den Abfällen?

 

Was sich nicht kompostieren lässt, wird gern mal verbrannt. Hier und da verraten die Rauchfähnchen über so manchen Grundstücken – hier ist ein Hobbygärtner am Werk.

 

Aber Achtung!

In unserer Gemeinde gibt es eine ganz klare und eindeutige Regel für das Verbrennen von Pflanzenabfällen, die da lautet:

 

Verboten!

 

In den einzelnen Bundesländern unterscheidet sich die Gesetzeslage gravierend. In manchen ist es unter Einhaltung strenger Auflagen gestattet, in anderen wiederum nicht. Und auch innerhalb der einzelnen Bundesländer variieren die Bestimmungen von Gemeinde zu Gemeinde. Auf der Webseite der Gemeindeverwaltung ist die Bekanntmachung vom 07.10.2016 noch einmal nachzulesen, und es sei angemerkt, dass Zuwiderhandlungen teuer werden können. Denn wer ordnungswidrig ein Gartenfeuer entfacht, riskiert einerseits eine Anzeige beim Umweltamt des Landratsamtes Bautzen (die mit einem Bußgeld verbunden ist) – und wird schlimmstenfalls mit Besuch der Feuerwehr überrascht. Auch für diese Kosten muss der Verursacher aufkommen.

 

Alternativen zum Verbrennen von Gartenabfällen

 

Welche Alternative sich für jeden einzelnen anbietet, ist unterschiedlich. Baumschnitt und Laub können beispielsweise gut als Nistplatz für Vögel oder Winterquartier für Igel bereitgestellt werden. Darüber hinaus dienen viele Gartenabfälle im zerkleinerten Zustand hervorragend als Mulch und können für fruchtbare Böden verwendet werden. Diese Verwendung von Gartenabfällen hat einige Vorteile und ist vor allem ökologisch. Außerdem kann auf diese Weise das organische Material adäquat weiterverwendet werden.

 

Kommt dies alles nicht infrage, so bietet sich für jedermann die Möglichkeit, seine Abfälle an einer Sammelstelle abzugeben. Für uns befindet sich die nächste Anlaufstelle hier:

 

Humuswirtschaft Kaditz GmbH
Kompostierungs- und Holzaufbereitungsanlage
01458 Grünberg, Langebrücker Straße 32


Telefon: 0178 7989167

 
Öffnungszeiten: März - November Montag - Freitag 9.00 Uhr - 16.00 Uhr
    Jeden 1. und 3. Samstag im Monat 9.00 Uhr - 12.00 Uhr
       
  April - Oktober Mittwochs 9.00 Uhr - 18.00 Uhr
  Dezember - Februar Geschlossen Annahme nur auf telefonische Anfrage

 

Annahme von Grün- und Bioabfall, Abbruch und Naturholz
Verkauf von Kompost, Rindenmulch, Mutterboden, Mineralgemisch

 

Die Abgabe der Abfälle ist kostenpflichtig – aber deutlich günstiger als Bußgeld und Kosten für Feuerwehreinsätze. Die Wachauer Wehr musste bereits wegen Fehlalarm ausrücken!



Während es früher allgemein üblich war, Gartenabfälle zu verbrennen, so wird mittlerweile die Schadstoffmenge im Rauch, sowie die steigende Feinstaubbelastung als zu schädlich angesehen. Daher ist das Verbrennen von Gartenabfällen inzwischen in den meisten Fällen untersagt.

 

 

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