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Liebe Leppersdorfer Bürgerinnen und Bürger,

in der Advents- und Weihnachtszeit wollen wir auf das nun zu Ende gehende Jahr zurückblicken.

 

2018 begannen die Bauarbeiten für unser Dorfgemeinschaftshaus. Inzwischen ist ein großer Teil geschafft und die Innenarbeiten fast abgeschlossen. Der Estrich im Saal ist eingebracht und muss noch nachtrocknen. In den nächsten Tagen wird der Elektrozähler eingebaut und die Fußbodenheizung langsam hochgefahren. Im neuen Jahr soll der Fußboden dann eingebaut werden. Der 2. Bauabschnitt und das Umfeld müssen noch ein wenig warten. Hier sind noch einige finanzielle Probleme noch zu lösen. Wenn die Handwerker alle im Innenausbau pünktlich sind, können wir im Frühjahr mit der Fertigstellung des Innenausbaues rechnen. An uns wird es nun liegen, das Haus mit Leben zu füllen.

 

Seit Anfang des Jahres hat uns als Gemeinde- und Ortschaftsräte das Haushaltsproblem beschäftigt. Die finanzielle Sicherstellung unserer Gemeinde war durch fehlende Steuereinahmen, drastisch gestiegene Baukosten, zu zahlende Reichensteuer und fehlende Rücklagen doch schwer in Not geraten. Über einen Sachverhalt waren sich aber doch alle einig: das Dorfgemeinschaftshaus muss so weit gebaut werden, dass es in Betrieb gehen kann. Im nächsten Jahr müssen wir versuchen, wenigstens die Außenanlage hofseitig fertigzustellen.

 

Mit dem nunmehr durch eine externe Firma erarbeiteten Haushaltstrukturkonzept sind auch einige Möglichkeiten geprüft worden, durch Verkäufe Geld zu erwirtschaften. Darunter fällt auch der mögliche Verkauf des ehemaligen Gemeindeamtes. Der Ortschaftsrat hat sich gegen den Verkauf ausgesprochen, weil es aus unserer Sicht keine alternativen und gleichwertigen Ersatzlösungen für die Bibliothek und die Wasserversorgung des Friedhofes gibt. Unsere Vorstellung war, die Bibliothek im alten Fachwerkhaus unterzubringen.

 

Ebenso startete im Frühjahr der Bau des Lebensmittelmarktes NORMA. Es ist Wirklichkeit geworden - wir können nach ca. 25 Jahren wieder im Dorf einkaufen! Ich denke, und das weiß ich aus vielen Gesprächen, dass sich viele auf die Eröffnung gefreut haben. Und die Bewegung im Markt zeigt, dass er gut angenommen wird.

 

Mit großer Erwartung schauen viele, und auch ich auf das Baugeschehen rund um die S177. Einige Brücken und Rückhaltebecken für das Regenwasser sind nun schon im Bau. Was noch fehlt ist eine durchgängige Radwegverbindung von Radeberg nach Pulsnitz.

 

Eine weitere Neuerung für unser Gewerbegebiet wird die Einrichtung einer Buslinie zu Sachsenmilch sein. Als Gemeinde sind wir gehalten, eine Wendeschleife mit Haltestelle vor dem Werk einzurichten. Ich denke im Sinne der Gewinnung von Lehrlingen und Stärkung des ÖPNV ist es notwendig, eine Buslinie an das Werk heranzuführen. Auch die Straßeneinmündung S95/An den Breiten ist überholungswürdig. Zu diesem Thema liegt schon eine Planung vor. Bezahlbar und sinnvoll muss die Ertüchtigung der Straße für uns sein.

 

Für die schönen Momente in unserem Dorf gab es 2018 auch wieder genügend Anlässe. Fasching, Hexenfeuer, Martinsfest, Weihnachtsmarkt und Lichterfahrt sind immer wieder Höhepunkte in unserem Ort. Der Dank gilt allen, die in ihren Vereinen zum Gelingen dieser Veranstaltungen beitragen haben. Auch unserer Freiwilligen Feuerwehr möchte ich an dieser Stelle wieder danken, denn in den 64 mir bekannten Einsätzen haben sie so manchen Autofahrer nach einem Unfall geholfen, Sturmschäden beseitigt und Brände gelöscht.

 

Für die verbleibende Adventszeit und das vor uns liegende Weihnachtsfest wünsche ich allen Bürgerinnen und Bürgern eine gesegnete Zeit und im neuen Jahr viel Gesundheit, Kraft und Mut, Dinge mit anzufassen, die Ihnen persönlich und der Dorfgemeinschaft dienen.

 

Ihr Ortsvorsteher Volkmar Lehmann

 

 

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